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Was ist mit unseren Alpengletschern?

Die Gletscher im Alpenraum reagieren laut Univ.-Prof. i.R. Dr. Gernot Patzelt (Universität Innsbruck) “hauptsächlich auf die 5 Monate des ‘Gletscher-Sommers’ von Mai bis September”. Die (Alpen)gletscher können praktisch nur in diesen fünf Monaten an Masse verlieren. Regen, warme Temperaturen und Sonneneinstrahlung gehen dem Gletscher an die Substanz. Dagegen spiele es kaum eine Rolle für den Gletscher, ob der Winter zu mild oder zu kalt ausfällt. In den Gletscherregionen fällt der Niederschlag von Oktober bis April praktisch ausschließlich in fester Form. Schauen wir uns deshalb mal die Entwicklung der Sommertemperaturen für drei Alpen-Bergstationen Sonnblick, Zugspitze und Säntis daraufhin an im Vergleich mit dem Mittel der Sommertemperaturen von 3 Mitteleuropäischen Tieflandstationen:

 

Allen ist gemeinsam:

Zwischen etwa 1977 und 2005 ist ein fast gleichmäßiger Anstieg der Sommertemperaturen zu sehen, der mit dem Anstieg der Globaltemperatur, aber auch mit der aufsummierten Sonnenaktivität bzw. mit dem Bewölkungsrückgang (s.u.) in diesem Zeitraum einherging: Das waren Zeiten mit kräftiger Gletscherschmelze in den Alpen.

Ein abwärts gerichteter Temperaturtrend ist zwischen 1947 und 1977 zu sehen: In diesem Zeitraum zeigten eine größere Anzahl von Alpengletschern stagnierende oder sogar vorstoßende Gletscherzungen.

Der vor etwa 1947 liegende Zeitraum ist mit einem Anstieg der Sommertemperaturen belegt. Dies ist die Fortsetzung aus dem Temperaturanstieg bzw. Gletscherrückgang seit dem Ende der kleinen Eiszeit (ca. 1850).

In der jetzigen kräftigen Schmelzphase vieler Gletscher tauchen Baumstümpfe und Bäume auf, die selbst unter heutigen "relativ warmen"Klimaverhältnissen dort nicht wachsen könnten. Durch die abwärts gerichtete Gletscherbewegung kann der Standort der Bäume sogar noch deutlich oberhalb der Fundstelle liegen.

Die Pasterze am Großglockner gab an der Gletscherzunge in den letzten Jahren an mehreren Stellen Holz frei:

Laut Ergebnis der Universität Graz handelt es sich bei diesem Holzstück auf dem Bild unten um eine 7000 Jahre alte Zirbe mit 300 Jahresringen, die dort oder noch höher damals (in der nacheiszeitlichen Wärmephase) wachsen konnte (Wikipedia).

 

All diese Funde belegen, dass in den Bereichen, wo es heute nur Eis, Schutt, Sand und Wasser gib, vor 9.000 und auch zwischen 7.000 und 3.500 Jahren alte, teilweise hochstämmige Zirben wuchsen.

Die Pasterze

Seit Beginn der Nacheiszeit vor etwa 11.500 Jahren war die Pasterze nie größer als beim letzten Hochstand von 1852 bis 1856, jedoch schon öfters deutlich kleiner als heute. Damals reichten die Eismassen bis in die Möllschlucht hinab. Durch die regelmäßigen Gletschermessungen seit 1879 ist der Rückgang der Pasterze genauestens dokumentiert. Über die nacheiszeitliche Minimalausdehnung des Gletschers war lange Zeit wenig bekannt, da die Spuren vor allem die Endmoränen, beim letzten Hochstand zerstört wurden.

Auch Prof Schlüchter aus der Schweiz präsentiert Baumfunde, die auf eine nacheiszeitliche Warmphase schließen lassen.

 

Island

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Hier ein Baumfund aus dem heute fast baumlosen Island (4000 Jahre alt):

 

 

Mit den höheren Sommertemperaturen lag auch die Baumgrenze z.B. in den Alpen (grün) deutlich höher als heute. Die Abweichungen passen sehr gut mit Grönlanddaten aus Eisbohrkernen (oberste Kurve) zusammen, sind also global.

Das zeigt auch das folgende youtube Video:

6000 Jahre alte Pflanzenrest unter einem Gletscher in Peru gefunden!

Aktuelle Schneehöhe Nordamerika

Baffinland

Alpen Norwegen Island Grönland Alaska

Eine Ausarbeitung über die Vergletscherung der riesigen Insel Baffin Island im Kanadischen Archipel zeigt die Gletscherentwicklung nach der letzten Eiszeit auf:

Demnach zog sich die riesige Eiskappe, die während der Kaltzeit große Teile Nordamerikas bedeckt hatte, vor etwa 6.000 Jahren von Baffin Island zurück. Bis vor 2.800 Jahren blieb die Insel eisfrei. Die C-14-Datierung der Gesteine zeigt, dass diese zwischen 800 vor und 900 nach Christus noch einmal für etwa tausend Jahre vom Eis bedeckt gewesen sein müssen.

Die Forscher nehmen an, dass es während dieses Zeitraums zwar Gletscher auf Baffin Island gab, aber nur vorübergehend. Sie entdeckten an zwei Stellen allerdings Pflanzenreste aus den Jahren 300 und 370 nach Christus, was darauf schließen lässt, dass an diesen Stellen seit 1.600 Jahren kontinuierlich Eis gelegen hat, auch während der der mittelalterlichen Warmzeit, etwa zwischen 1000 und 1280 nach Christus. Während dieser milden Periode schrumpften die Eisschilde, so dass die Forscher keine Pflanzenreste dieses Alters entdeckten.

In den Jahren 1280 und 1450 gab es dann offenbar wieder massive Kälteeinbrüche. Der Frost leitete die kleine Eiszeit ein, während der die Gletscher auch anderswo auf der Nordhalbkugel massiv anwuchsen. Wie Anderson und ihre Kollegen schreiben, fielen die beiden Perioden des Eiswachstums genau mit Zeiten starker Vulkanaktivität zusammen. Womöglich sei die Abkühlung durch die von den Vulkanen ausgestoßenen Aerosole eingeleitet und danach durch positive Rückkopplung verstärkt worden, spekulieren die Forscher.

Rebecca Anderson (University of Colorado in Boulder) et al.: Geophysical Research Letters Bd. 35, L01502, doi:10.1029/2007GL032057

 

In dem Klimaoptimum der Nacheiszeit mit dem Höhepunkt im Atlantikum von 8000 bis etwa 4000 vor heute war es mit nur kurzen Unterbrechungen noch um einige Grade wärmer als jetzt und auch z.B. die heute kahlen Hochflächen Norwegens und Islands waren zu dieser Zeit mit Wald bewachsen.

Die Skandinavischen Gletscher sind also kein Relikt der letzten Eiszeit, sondern entstanden erst in der Abkühlungsphase vor etwa 4000 Jahren. Im Rhythmus der warmen (günstigen) Zeiten und der kalten (unwirtlichen) Zeiten zogen sich die Gletscher der Gebirge dann zurück oder stießen wieder vor.

 

 

Vergessen sind leider auch die unsäglichen Bedingungen für unsere Vorfahren bei raschen Gletschervorstößen der Kleinen Eiszeit zwischen 1350 und 1850:

Norwegen

Alpen Island Grönland Baffinland Alaska

(z.B. Nigardsbreen in Norwegen (1743),

der beim raschen Vorstoß neun bewirtschaftete Höfe, (daher der Name Nigard, von ni=neun und gard=Hof) zerstörte, deren Bewohner vorher lange Zeit in diesem Tal von Ackerbau und Viehzucht lebten:

 

Oder in den Alpen wie hier der Grindelwaldgletscher in der  Schweiz mit starken Vorstößen 1500, 1770 und 1842:

 

Viele Prozessionen der katholischen Bevölkerung der Alpenländer haben den Ursprung in diesen für Anwohner katastrophalen Naturereignissen.

Für Interessierte die Seite über historische Temperaturen und Ozeanische Zyklen mit aktuellen Daten:

 

Schaut man auf die zyklischen Temperaturschwankungen der letzten 3200 Jahre, so war der Mensch in den warmen Phasen erfolgreich. 

Dagegen waren die Kaltphasen für die Menschen katastrophal: Es kam zu Völkerwanderungen, Hungersnöten und sozialen Unruhen bis hin zu Kriegen.

Leider ignorieren einige selbsternannte Untergangspropheten die von vielen Forschern in jahrelanger Arbeit herausgefundene Vergangenheit völlig und behaupten, dass vor dem Beginn der Industrialisierung die Temperatur gleichmäßig verlief, weil es ja der CO² Gehalt der Atmosphäre ja auch tat, wie z.B. hier Mann (2001) mit seiner Hockeystickkurve. Dabei wird wie auf diesem Bild sowohl die gesicherte Abkühlung der Kleinen Eiszeit sowie die Mittelalterliche Wämeperiode einfach ignoriert und herausgegelättet. Der Verlauf ähnelt einem Hockeyschläger, daher der Name.

Und das nicht nur für die letzten Tausend Jahre, nein, diese Gerade des letzten Jahrtausends soll bis zum Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren gleichmäßig verlaufen sein. Ein grober Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Klima des Holozän.

 

Was für eine unsinnige Manipulation der Tatsachen:

 

Durch diesen Irrtum kommt auch der Widerspruch zu den Projektionen der Klimamodelle.

Da sie die Vergangenheit des Klimas (außer die durch die regelmäßigen Änderungen der Erdbahnparameter,  beruhenden Schwankungen s. Milankovic) nicht richtig darstellen können, sollten wir Projektionen für das zukünftige Klima, die oft als Prognosen missverstanden werden, sehr kritisch gegenüberstehen.

Schnee

Baffinland

Alaska

Polares Eis

Grönland

Kanada

Ostsee

Meeresspiegel

Fakten

Gibt es wirklich überall immer weniger Schnee?

Neueste Daten für Krün und die Zugspitze

Hier noch die Seite über Schnee und Skisport in den Alpen von Günther Aigner

 

Aktuelle Daten des Norwegischen Meteorologischen Instituts für Norwegen:

Die mit Schnee bedeckte Fläche für ganz Norwegen übertrifft in diesem Mai die letzten Jahre erheblich:

Aktuelle Daten des Norwegischen Meteorologischen Instituts

für Tromsö und für Bonesibardu:

zeigen, dass sich besonders in den Bergen und im Norden Norwegens überdurchschnittlich viel Schnee in diesem Winter angesammelt hat: Die Schneehöhe dieses Winters übertrifft z.B. in Tromsö sowie auch an anderen Stationen wie z.B. Bonesibardu in Nordnorwegen nahezu auf Meereshöhe oder nur wenig höher gelegen den 100jährigen Mittelwert seit November 2019 erheblich und befindet sich derzeit (2. Maihälfte) deutlich oberhalb des 95% Clusters der 100jährigen Messreihe (leider ist der grauschattierte Bereich dafür nur schwer zu erkennen, etwas besser über den Originallink, s.o. unter Tromsö) Ich habe diese beiden Stationen wegen ihrer langen Beobachtungszeit (seit 1920 bzw. 1907) ausgewählt.

Aktuelle Daten des Finnischen Meteorologischen Instituts  für die gesamte Nordhemisphäre:

Gesamte Schneehöhe der Nordhemisphäre ohne Gebirge

Auch hier zeigt sich für die gesamte Nordhemisphäre eine deutlich

überdurchschnittliche Schneebedeckung für das Winterhalbjahr 2019/2020

Aktuelle Daten der NOAA:

Eis-Schnee Nordhemisphäre

Schneebedeckung Nordhemisphäre seit 1967                                       für den Eurasischen Raum seit 1967

12-month running anomalies of monthly snow extent are plotted on the 7th month using values from November 1966 to December 2019.

Die Grafiken entsprechen nicht dem allgemeinen Bild, das uns die Medien ständig vorlegen

 

Die These: Es gibt immer weniger Schnee!

kann damit zur Zeit nicht aufrecht erhalten werden! Es handelt sich halt um Schwankungen der Schneebedeckung!

Fakten

 

Grönland

Baffinland

Alaska

Polares Eis

Grönland

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Meeresspiegel

Fakten

Was macht das Grönlandeis?

Erst einmal muss man sich über die klimatischen Verhältnisse auf dem riesigen Eispanzer Grönlands klar werden.

In der folgenden Grafik ist der mittlere Temperaturverlauf für die Station Eismitte   (summit)   auf dem Dach des grönländischen Inlandeises dargestellt:

 

Grönland Eismitte 3230m

Grönland Eismitte 3230m

Grönland Eismitte Temperatur letzter Monat 3230m

Grönland Eismitte Windgeschw. letzter Monat 3230m

Grönland Eismitte Windrichtung letzter Monat 3230m

Aktuelle Temperatur und andere Wetterdaten der Station Eismitte (summit) in 3200m Höhe auf dem Grönländischen Inlandeis

Und hier sieht man die Klimadaten der Station Eismitte oder heute besser: Summit

 

Nun wird einem klar, dass der riesige Eispanzer kaum von oben her schmelzen kann. Es gibt zwar gleich Schlagzeilen in der Sensationspresse, wie im Sommer der letzten beiden Jahre als die Temperatur mal für ein paar Stunden den Gefrierpunkt geringfügig überschritt, aber ändert nichts an den Tatsachen:

Die Tiefstwerte in diesem Januar sind allerdings ohne Medienbeteiligung erneut unterschritten worden: hier

Nordküste Grönlands

Alpen Norwegen Island Grönland Alaska

Ein wichtiger Aspekt, der kaum einmal erwähnt wird: Teile der Arktis sind eigentlich eine Wüste ohne Eis, wie das folgende Bild aus Nordgrönland zeigt. Es ist einfach viel zu trocken:

Während das Grönländische Eisschild in der Mitte und im Süden seine größte Dicke mit bis zu 3km aufweist, sind weite Gebiete an der Nordküste Grönlands völlig eisfrei. Den Grund hierfür sieht man, wenn man sich Klimadaten der benachbarten Station Eureka in den NW Terrotories westlich der Nordküste Grönlands anschaut:

 

Der erste Schluss, den man ziehen könnte wäre: Dann ist es wohl zu warm dort für eine Vergletscherung. Die Tabelle zeigt es aber besser:  Über 9 Monate im Jahr ist es dort viel zu kalt und deshalb auch sehr trocken. Der an sich schon geringe Niederschlag konzentriert sich auf die Sommermonate Juli und August und fällt dann überwiegend als Regen. Dagegen sind die Schneefälle in der übrigen Zeit von September bis Juni mit weniger als 50mm nahezu spärlich. Mit der fast ununterbrochen scheinenden Sonne von April bis Juni taut der im langen trockenen Winter gefallene Schnee rasch oder verdunstet!

Alaska

Alpen Norwegen Island Grönland Baffinland

Der gleiche Vorgang vollzieht sich im riesigen Nordsibirien und auch in Alaska, wo sich die Gletscher auf die niederschlagsreichen Gebirgsketten am Pazifik konzentrieren. Nordalaska mit der bis 2700m Höhe reichenden Brookskette ist so gut wie nicht vergletschert, da dort ebenfalls eine arktische Wüste mit geringen Winterniederschlägen vorherrscht.

Als Beispiel dient hier die Station Barrow an der Nordküste Alaskas:

Auch hier konzentrieren sich die Niederschläge auf den kurzen Sommer von Ende Juni bis Ende August. In der übrigen eisigen Zeit  von September bis Mitte Juni bleibt es dagegen wüstenartig trocken! Der wenige Schnee dieses langen Winters taut und verdunstet rasch in den sonnigen Monaten von April bis Juni und die Schneereste werden dann vom Sommerregen weggespült.

Eine größere Schneeanhäufung wie oben beschrieben durch einen offenen Arktischen Ozean im Herbst und Frühwinter mit größeren Schneefällen wäre auch hier zu erwarten.

Nordalaska war wie Nordostsibirien auch während der letzten Eiszeit nicht vom riesigen Nordamerikanischen Eisschild bedeckt, sondern wegen der Trockenheit eisfrei:

Nach diesem Ausflug nun wieder zurück nach Grönland:

Wenn man Fotos mit schmelzenden Eisflüssen und Gletschern auf Grönland sieht, die gern verbreitet werden, so stammen sie von wesentlich tieferen Stellen aus den Randbereichen des Inlandeises:

Hier kann man die Tages-aktuellen Daten des DMI (Dänisches Meteorologisches Institut) abrufen.

Am Ende des Sommers 2020 (31.August) habe ich hier als Beispiel eine solche Darstellung gewählt und unten kommentiert:

 

Die obere Karte zeigt die tägliche Schnee-Massenbilanz, die untere Karte die aufsummierte Bilanz.

Tatsächlich war die Schneeakkumulation im Sommer 2012 (rote Kurve) ziemlich gering, aber 2020 (die blaue Kurve in der Grafik) war eine durchschnittliche Schneeanhäufung auf Grönland zu beobachten, die in der Summe nahe am Mittelwert der seit 1981 beobachteten Akkumulation liegt (graue Kurve).

Aber das Eis schmilzt doch in Grönland, hört man immer wieder und zwar schneller als je zuvor!

Ja, aber auch hier kann man, wieder vom DMI verbreitet, erkennen, dass selbst z.Zt. des Sonnenhöchststands das Schmelzen auf die Randbereiche der Rieseninsel beschränkt ist ( alle Farben außer weiß und grau, also max. 25% der Gesamtfläche)

Die Topografie Grönlands(rechtes Bild) zeigt, dass der riesige Eispanzer bis auf die wenigen Auslasstäler, die sich die großen Gletscher geschaffen haben, ziemlich sicher vom Abrutschen in einer riesigen Schüssel lagert:https://s1.twnmm.com/thumb?src=//s1.twnmm.com/images/en_ca/12/GreenlandFlows_142_still.04090_teaser-42037.jpg&w=1200&h=630&scale=0&crop=0

Melt anklicken

Schneeschmelzrate (%) in Grönland (NSIDC USA) aktuell

 

Wie man sieht taut es nun gegen Ende des Sommers gar nicht mehr in Grönland (links) und in der Karte rechts erkennt man, dass es in diesem Jahr auf den hoch gelegenen Flächen (weiß) gar keine Tage mit Schneeschmelze gegeben hat.

(s. Temperaturkarte weiter oben)

 

Nun ein Blick auf den gigantischen Eispanzer der auf Grönland liegt:

https://malagabay.files.wordpress.com/2017/06/nasa-camp-century-date-layers.jpg

(aus Video auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=-JdzA6fC91s)

Dieser Eisquerschnitt zeigt:

Die roten Bereiche unten in der Mitte sind Reste von ältestem Eis aus der letzten Zwischeneiszeit, dem Eem von vor etwa 130.000 Jahren, als die Temperaturen deutlich höher waren als heute. Das heißt nicht, dass Grönland damals nur so wenig Eis hatte.

Nein, das bedeutet, dass die blauen Eismassen, die aus der letzten Eiszeit stammen und die grünen Eismassen, die nach der Eiszeit, also in der teilweise recht warmen Zeit oben drauf kamen, das alte Eis inklusive des Untergrundes, also der darunter liegenden Erdoberfläche, so weit nach unten gedrückt haben, wo es durch das hohe Gewicht und den großen entstehenden Druck sowie durch den Bodenwärmestrom von unten her schmelzen konnte.

So ist auch dieses alte Eis durch Schmelzprozesse an den Gletscher-Abflüssen am Eisrand beteiligt.

Für mich am Bedeutendsten ist der grüne Anteil aus dem Holozän, also der Zeit nach der letzten Eiszeit, der auf dem folgenden Bild, das einen Querschnitt des Grönland-Eispanzers aus einem Bereich südlich der Mitte Grönlands zeigt, noch ausgeprägter ist.

(aus Video auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=-JdzA6fC91s)

Diese Schneemassen wurden auf dem bestehenden Eispanzer oben drauf gelagert, also während der letzten 10.000 Jahre, als wir sogar teilweise höhere Temperaturen hatten als heute (s. Grafiken unten).

Das passiert nur deshalb, weil Grönland teilweise von eisfreien Meeren umgeben ist, aus denen viel Feuchtigkeit verdunsten kann, die dann als Schnee abgelagert wird. Wenn in den kommenden Jahren noch mehr eisfreie Flächen um Grönland herum entstehen sollten, kann dort noch mehr Wasser verdunsten und als Schnee im Sommer auf dem hochgelegenen Eisplateau und besonders im Herbst, bevor das Polare Eis wieder zunimmt, auch auf den bisher gletscherfreien Landstrichen Grönlands und auch der gesamten Arktis abgelagert werden, wie es wahrscheinlich in den wärmeren Zeiten der Nacheiszeit vor etwa 8000 bis 4000 Jahren vor heute vermehrt geschehen ist.

Und es passiert deshalb, weil die Oberfläche des Eises so hoch ist, dass es selbst im Sommer nur an den Rändern einmal regnen kann, sonst fällt wegen der Höhe des Eispanzers jeglicher Niederschlag als Schnee. Und je mehr Schnee oben fällt, desto mehr können die Gletscherzungen kalben, was ja so gern durch dramatische Bilder, z.T. mit Politikern davor, als Beweis für einen Gletscherrückgang in Grönland benutzt wird!

https://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a004200/a004249/GIS_age_layers3.04624_print.jpg

(aus Video auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=-JdzA6fC91s) 

Ein kleiner Blick in die Historie der Grönlandtemperaturen nach der letzten Eiszeit

 

Diese Grafiken zeigen, dass auf Grönland in der Nacheiszeit über Tausende von Jahren die Temperaturen höher lagen als heute.

Entwicklung des

Grönland Eis seit 10 000 Jahren                      des arkt. Eis seit 16 000 Jahren

Aktuelle Meldung vom 03.07. 2018:

http://www.kaltesonne.de/uberraschung-vor-8000-jahren-war-es-in-gronland-5c-warmer-als-heute/

Wenn man dann noch den Trend der Sommertemperaturen der letzten 130 Jahre von der Station Nuuk an der Westküste Grönlands betrachtet, dann ist die Panikmache vom abschmelzenden Grönlandeis völlig unbegründet:

Und dann muss ich auch hier das Fazit ziehen:

Auch hier sind die Kassandra-Meldungen unangebracht und beruhen für die Vergangenheit auf Unwissenheit

für die Zukunft nur auf unzulänglichen Klimamodellvorhersagen.

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