Wetter Klima aktuell

 

 

Fragen und Antworten zum Klimawandel

 

 

-----------------dieses Bild suggeriert eine Klimaerwärmung!!!??

 

 

Vorwort und Zusammenfassung:

 

Auf dieser allmählich gewachsenen und mit aktuellen links versehenen Seite möchte ich zeigen:

 

1. Dass es den menschengemachten (antropogenen) Globalen Klimawandel ( AGK) nicht gibt.

2. Dass die derzeitigen Klimaänderungen durch den Menschen lokal oder regional, aber nicht global sind.

3. Dass sich das Klima ändert, so wie es sich in der Vergangenheit immer geändert hat.

4. Dass die Chaos-Struktur des Wetters nicht verstanden wird und oft mit Klima gleichgesetzt wird.

5. Dass es für Klimaänderungen die verschiedensten Ursachen gibt.

6. Dass die derzeitige Klimahysterie über den AGK auf Projektionen von Klimamodellen beruht.

7. Dass diese Klimamodelle derzeit den wichtigsten Faktor, die Sonne, nur unzureichend berücksichtigen.

7. Dass die Klimahysterie durch Interessenskonflikte aufrecht erhalten wird.

8. Dass diese Klimahysterie durch zu viele Laien(prediger) in einen Glauben übergegangen ist.

9. Dass Umweltschutz und Wachstumsbegrenzung wichtigere Ziele werden müssen.

 

Man muss nicht einer bestimmten Partei angehören oder Geld von irgendjemand entgegennehmen, um dieser Meinung zu sein.

 

Meine Meinung habe ich allein durch Studieren und Auswerten von Daten erlangt.

Deshalb finde ich es sehr bedenklich, wenn man in eine Ecke mit Verweigerern von Umweltschutz gedrängt wird.

Und was ich ganz schlimm finde, ist, dass man die Diskussion verweigert mit dem Argument:

The science has settled oder auf gut deutsch:

Die Wissenschaftliche Diskussion ist beendet!

 

 

 

Hier weiter sachlich zu aktuellen Daten:

13.12.2018:

In Krün liegt seit dem Schneefall von Montag, 10.12. seit 4 Tagen eine geschlossene Schneedecke mit folgenden Schneehöhen:

11.12. 17cm

12.12. 14cm

13.12. 12cm

14.12. 12cm

Wenn jemand meint, das war früher öfter der Fall, dem sagt die Statistik der von mir ausgewerteten Krüner Daten etwas anderes:

Von den 73 Jahren seit 1946 gilt für diese Dezembertage 2018:

am        lag in so vielen Jahren mehr  und in so vielen Jahren weniger Schnee

11.12.                   18                                                      56

12.12.                   22                                                      51

13.12.                   28                                                      42

14.12                    26                                                      44

 

 

14.12.2018:

Nicht falsifizierbare Klimakatastrophe: Ob heiß, ob kalt – stets ist es die Klimaerwärmung

 

13.12.2018:

Quittung für Klimaalarm: Mehrere Länder verweigern kürzlichem IPCC-Bericht die Anerkennung

8. Dezember 2018 | 07:30

Die perfekte Klimaangst-Maschine: Ein Klüngel aus Tagesschau, Germanwatch, MunichRe und Brot für die Welt

Klimakonferenz in Katowice, da schieben Redakteure der Tagesschau Überstunden und beglücken das Volk mit einer Klimaalarm-Dauerberieselung. Am 4. Dezember 2018 war das Extremwetter dran. Die Klimaaktivisten-Organisation Germanwatch hat einen Gruselreport herausgegegen – und die Tagesschau bewirbt ihn munter auf ihrer Webseite

Sommer 2018:

Während in Deutschland durch die Medien und sogar durch den DWD der außergewöhnlich warme und trockene Sommer natürlich als Teil des (anthropogenen) Klimawandels erklärt wird, kamen aus anderen Teilen der Welt gegenteilige Nachrichten:

 

 

23. Mai 2018: Island: Unwirtlichster Mai seit Jahrzehnten

Der Meteorologe Trausti Jónsson hält den diesjährigen Mai für den kältesten seit 100 Jahren, berichtet RÚV. Die Inselbewohner hätten Recht mit ihrem Gefühl, dass dieser Monat ungewöhnlich kalt, nass und schneereich gewesen sei.

30. Mai.2018: Südeuropa kriegt die kühle Luft aus dem Nordwesten ab. Die niedrigen Temperaturen in Portugal sind etwa aus dem Nordatlantik importiert. Verkehrte Welt

4. Juni 2018: Mallorca-Mai war kühl und regnerisch

5.Juni 2018: Meereseis auf dem Weg nach Island: “Ungewöhnliche Wetterbedingungen sind daran beteiligt, dass das Meereseis so nah an die Küste heranreicht,” erklärte Teitur Arason, ein Wetterexperte beim isländischen Wetterdienst.

4.Juli 2018:

Islands Hauptstadt Reykjavík hat den sonnenärmsten Junimonat seit 30 Jahren hinter sich, berichtet mbl.is. Im vergangenen Monat wurden dort ganze 71 Sonnenstunden gezählt.

Das letzte Mal, dass eine derart geringe Anzahl an Sonnenstunden aufgezeichnet wurde, war im Juni 1988. Die Wetteraufzeichnungen sind seit dem Jahr 1914 dokumentiert.

Die Durchschnittstemperatur im ganzen Land hatte im Juni bei 8,6 Grad gelegen, damit ist der Juni 2018 der kälteste Juni seit 100 Jahren, obwohl für 1997 in Reykjavík selbst schon kältere Temperaturen verzeichnet sind.

Dieser düstere und kalte Juni folgt auf einen sehr nassen Monat Mai, der für Rekjavík Rekordhalter war. Auf die Hauptstadt sind im Mai 128,8 mm Regen gefallen, der Vorrekord lag im Jahr 1989 bei 126 mm.

In diesem Jahr hat es im Monat Mai in Reykjavík an jedem einzelnen Tag geregnet.

September 2018 eigene Beobachtung:

Süditalien ist sattgrün, weil es in diesem Sommer immer wieder mal geregnet hat

Schuld war eine außergewöhnliche, sich immer wieder neu aufbauende Wetterlage, die kalte Luft vom Nordwestatlantik direkt Richtung Iberische Halbinsel lenkte, während große Teil Mittel- und zeitweise auch Nordeuropa im Zustrom warmer Luft aus Südosten lag, die nach Südwesten hin feucht im Nordosten allerdings durch weg trocken war.

 

Zugspitze

April 2018:

Im Herbst 2017 und Winter 2017/18 konnte man immer wieder über die Schneehöhen der Zugspitze staunen :

 

Stellt man für die letzten 74 Jahre seit 1945 bis 2018 gegenüber, ob an einem bestimmten Tag oder Monat

mehr oder weniger Schnee für die Station Zugspitze (Daten DWD) gemeldet wurde, ergibt sich:

Tag / Monat                            Schneehöhe           Anzahl der Jahre von 1945 bis 2017

                                                                       mit   mehr  bzw.  weniger  Schnee als 2017

 

September  2017                                                    25                 46

Oktober 2017                                                          27                 45

November 2017                                                      17                 55

Dezember 2017                                                       17                 55

Januar 2018                                                              12                 62

Februar 2018                                                            15                 58

März 2018                                                                  23                 51

Darunter gab es immer wieder einzelne Tage mit bisher (seit 1945) noch nicht erreichten Schneehöhen:

14. November 2017                230cm                    03                 70

23. Januar 2018                        475cm                    03                 70

24. Januar 2018                        455cm                    03                 70 

 

Im Klartext:

Z.B. für den 23. Januar 2018 bedeutet die Schneehöhe von 475 cm,

dass nur in 3 Jahren an diesem Tag mehr Schnee von der Zugspitze gemeldet wurde,

aber in 70 Jahren in dem Zeitraum von 1945 bis 2017 weniger als in diesem Jahr!

Was, das ist nur ein bestimmter Tag? Dann schauen wir die einzelnen Monate des Winters 2017/2018 an:

Da sieht es dann so aus, dass nur in 25 Jahren im September mehr Schnee von der Zugspitze gemeldet wurde,

aber in 46 Jahren in dem Zeitraum von 1945 bis 2017 weniger als in diesem Jahr!

Im Oktober 2017 gilt, dass dass nur in 27 Jahren in diesem Monat mehr Schnee von der Zugspitze gemeldet wurde,

aber in 45 Jahren in dem Zeitraum von 1945 bis 2017 weniger als in diesem Jahr!

Im November 2017 gilt sogar: nur in 17 Jahren lag mehr und in 55 Jahren von 73 Jahren weniger Schnee.

Im Dezember 2017 gilt: in 17 Jahren lag mehr und in 55 Jahren von 73 Jahren weniger Schnee als 2017.

Im Januar 2018  gilt: in 12 Jahren lag mehr und in 62 Jahren von 74 Jahren weniger Schnee als 2018.

Im Februar 2018 gilt: in 15 Jahren lag mehr und in 58 Jahren von 74 Jahren weniger Schnee als 2018.

Im März 2018 gilt: in 23 Jahren lag mehr und in 51 Jahren von 74 Jahren weniger Schnee als 2018.

 

Für den geamten Winter 2017/2018 galt für die Zugspitze:

 

Nur in 15 Jahren seit 1946 lag mehr Schnee,

aber in 57 Jahren gab es weniger Schnee als im letzten Winter
 

 

Daten der letzten 74 Jahre der Zugspitze:

 

Zwischen 1984 und 2006 stieg zwar die Anzahl der Tage ohne Schneedecke!

Aber: Die Jahre zwischen1946 und 1962 zeigen teilweise noch deutlich mehr schneefreie Zeiten!

Und: Eine leichte Tendenz nach unten also zu mehr Schnee ist ab 2006 erkennbar!

Also sollten wir doch besser von Klimaschwankungen sprechen!

 

 

 

Für meinen Wohn- und nun auch Heimatort Krün (875m) im Oberen Isartal liegen ebenfalls seit 1946 Schneehöhenmessungen vor.

Diese Schneesummen (hier die Jahressume der täglich gemessenen Schneehöhen) zeigen, dass es auch in früheren Jahren schneearme Winter gegeben hat.

Weiße Weihnachten (alle 3 Tage vom 24. bis 26. Dezember mit geschlossener Schneedecke von mindestens 1cm) gab es im 875m hoch gelegenen Krün in 47 von 72 Jahren seit 1946, also in 65% der letzten 72 Jahre, und zwar:

1946,1947,1948,

1950,1952,1953,1954,1956,1958,1959,

1960,1962,1963,1964,1966,1968,1969,

1970,1971,1972,1974,1975,1976,1979,

1980,1981,1982,1984,1986,1988,

1990,1991,1992,1994,1996,1998,1999,

2001,2003,2004,2005,2006,2007,

2010,2011,2012,2017,2018?

Gar kein Schnee an den 3 Weihnachtstagen war in 15 von 72 Jahren, also in immerhin 20% der Fälle zu verzeichnen:

1951,1955,1957,

 

1977,

1985,1987,1989,

1997,

2000,2002,2008,2009,

2014,2015,2016!

 

Monatliche Schneesummen in Krün

In Krün lag nach dem schneereichen Januar 2017 und einigen zaghaften Versuchen Anfang und Mitte November nun auch schon seit dem 26. November 2017 ununterbrochen eine geschlossene Schneedecke, die erst Anfang März 2018 verschwand. Aber im benachbarten, etwa 300m höher liegendem Leutaschtal konnte man noch Ende März fast 1m Schnee beobachten.

In den 72 Jahren seit 1946 gilt für den Dezember 2017 , dass nur in 25 Jahren mehr oder genausoviel Schnee gelegen hat, aber in 47 Jahren weniger als in diesem Jahr!!!

 

 

Die folgenden immer wieder in der öffentlichen Diskussion stehenden Aussagen beruhen auf

Klimaprojektionen, d.h. Klimamodelle, die mit bestimmten Ausgangswerten "gefüttert" werden,

liefern Grundlagen, die vielfach als Prognosen missverstanden werden.

Die Klimamodelle sollten natürlich ersteinmal die zurückliegenden Klimaänderungen richtig darstellen können,

damit man Vertrauen in zukünftige Projektionen haben kann. Leider ist das immer noch nicht der Fall,

wie man hier nachlesen kann:

http://www.kaltesonne.de/wendepunkt-in-der-klimadebatte-klimamodelle-nahern-sich-den-realitaten-an/

Ein wesentlicher, unsicherer Ansatz der Klimamodelle stellt sich bei Wasserdampf und Wolken ein.

Wasserdampf gilt in der Atmosphäre als ein wesentlich effektiveres Treibhausgas als CO2!

Für die Temperaturprojektionen werden deshalb die durch erhöhten Wasserdampfgehalt der Atmosphäre

(wegen der höheren Temperatur durch CO2 kann die Atmosphäre mehr H2O aufnehmen)

angenommenen Temperaturerhöhungen  auf die durch die Temperaturerhöhung durch CO2 aufgeschlagen.

Eine mögliche Absenkung durch mehr Wolken (eine andere Phase des H2O) wird dabei ignoriert.

 

Die derzeitigen Klimamodelle machen daraus Projektionen bis zum Jahr 2100!

wobei die zugehörigen CO² Konzentrationen aus der folgenden Tabelle abgelesen werden können:

 

Diese Seite soll sich  mit Fakten beschäftigen, die leider weitgehend aus der derzeitigen Diskussion

herausgehalten werden.

Stattdessen versucht man mit Katastrophenszenarien die Menschen zu verunsichern:

 

 

Die Alpengletscher werden bald verschwunden sein!

Das Eis an den Polen verschwindet bald!

Das Grönlandeis schmilzt immer stärker!

Es gibt immer weniger Schnee!

Die Meere werden bis in große Tiefen immer wärmer!

Der Meeresspiegel steigt an!

Es gibt immer mehr Extremwetter: Stürme, Tornados, Hurrikane, Hochwasser, Dürren!

 

Stimmt das denn überhaupt?

 

Hier die Fakten:

 

Der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigt  tatsächlich gleichmäßig an.

Gemessen wird dieser z.B. auf dem immer noch aktiven Vulkan Mauna Loa auf Hawaii

seit 1958:

 

https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/files/mlo_full_record.png

Andere Messstationen sind seit 1980 hinzugekommen und bestätigen diesen Anstieg

https://www.esrl.noaa.gov/gmd/webdata/ccgg/trends/co2_trend_all_gl.png

 

Diesem CO2 Anstieg folgt nach theoretischen Überlegungen ein Temperaturanstieg der Atmosphäre

aber der Bezug zu den beobachteten Parametern wie Lufttemperatur, Niederschlag, Bewölkung, Ozeantemperatur, Schnee, Eis

ist wohl deutlich komplexer als die einfache Rechnung:

                         

                          CO2-Änderung entspricht Temperaturänderung?

 

Temperaturänderung seit 1850, also seit dem Ende der Kleinen Eiszeit,


https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_abw-globale-lufttemp_2018-05-09_0.png

Diese Kurve zeigt, dass es neben Temperaturanstiegsperioden, wie 1910 bis 1944, 

sowie mit ähnlicher Steilheit 1980 bis 1998 auch fallende Kurveteile gegeben hat,

wie z.B. 1880 bis 1910 oder 1944 bis 1976.

Die Reaktionen der Presse waren wegen übereifriger "Klimaforscher" auch damals

heftig wie heute:

 

Im Juli 1975 beklagte Rudi Carrell mit seinem Lied:

"Wann wird`s mal wieder richtig Sommer" (https://www.youtube.com/watch?v=KzEOvyDcVas)

die regenreichen und kühlen Sommer der 60er und 70er Jahre und wollte an die vorangegangenen heißen Dürrejahre,

z.B. 1959, (hier sang Dalida "Am Tag als der Regen kam" https://www.youtube.com/watch?v=NrRoHaWoZJQ),

1947 und in den 30er Jahren erinnern.
 

 

Und, kaum bekannt:

Politiker und Ingenieure entwickelten Pläne, um eine weitere Abkühlung zu verhindern:

Damm in der Bering Straße zwischen Sibirien und Alaska
Betondamm zwischen Norwegen und Grönland
Abdeckung der Polkappen mit schwarzen Folien
Vermehrte Erzeugung von CO2 zur Verstärkung des Treibhauseffektes (witzig, gell?)
Große Spiegel in der Erdumlaufbahn als zusätzliche Sonnen
Aufheizung Grönlands mit Atomreaktoren
Schmelzen des Poleises mit Wasserstoffbomben.


Diese geheimen Pläne wurden zum Glück nie ausgeführt.
 

Auch heute denkt man angesichts der Erwärmung auch schon wieder über Eingriffe nach, sog. Geoenginiering:

Zwar harmlos, aber teuer: Einlagerung von Kohlenstoff, um den CO²Gehalt der Atmosphäre zu verringern.

Ganz bedenklich wird es aber, wenn darüber diskutiert wird, die Sonneneinstrahlung zur Erde hin abzuschwächen:

Z.B. erwägt man Metallplättchen in eine Erdumlaufbahn zu bringen, sog. Solar Dimming.

 

 

Was ist denn nun wirklich mit den Behauptungen, die oben in rot zitiert worden sind?

Mit aktuellen Daten wissenschaftlicher Institute, die auf dieser Seite verlinkt wurden,

kann man sich jederzeit die fast täglich aktualisierten Antworten anschauen:

 

 

Wie hoch ist derzeit global die Temperaturabweichung der 2-Meter Temperatur

hier handelt es sich natürlich nur um eine Momentaufnahme des jeweiligen aktuellen Tages

und ist aus Modelldaten errechnet, sieht daher jeden Tag anders aus.

Interessant sind dabei aber sowohl bei der Luft- als auch der Wassertemperaturabweichung etwas weiter unten,

die unter der jeweiligen Grafik auf geführte Zahlenkolonne.

 

Hier fällt auf, dass die Arktis und auch die Antarktis ziemlich rot erscheinen. Man muss allerdings dazu anmerken, dass diese Daten reine Modelldaten sind, also von den unzureichenden Klimamodelle erzeugt wurden, denn Messdaten sind in diesem Bereich äußerst spärlich:

 

bzw. der Meeresoberflächentemperatur

 

Was ist mit unseren Alpengletschern?

Die Gletscher im Alpenraum reagieren laut Univ.-Prof. i.R. Dr. Gernot Patzelt (Universität Innsbruck) “hauptsächlich auf die 5 Monate des ‘Gletscher-Sommers’ von Mai bis September”. Ein Alpengletscher können praktisch nur in diesen fünf Monaten an Masse verlieren. Regen, warme Temperaturen und Sonneneinstrahlung gehen dem Gletscher an die Substanz. Dagegen spiele es kaum eine Rolle für den Gletscher, ob der Winter zu mild oder zu kalt ausfällt. In den Gletscherregionen fällt der Niederschlag von Oktober bis April praktisch ausschließlich in fester Form. Schauen wir uns deshalb mal die Entwicklung der Sommertemperaturen für drei Alpen-Bergstationen daraufhin an.

 

Die Zeitskalen der drei Stationen sind unterschiedlich, aber allen ist gemeinsam:

Zwischen etwa 1977 und 2000 ist ein fast gleichmäßiger Anstieg der Sommertemperaturen zu sehen, der mit dem Anstieg der Globaltemperatur, aber auch mit der aufsummierten Sonnenaktivität bzw. mit dem Bewölkungsrückgang (s.u.) in diesem Zeitraum einherging: Zeiten kräftiger Gletscherschmelze in den Alpen.

In den längeren Zeitabschnitten auf dem Säntis und der Zugspitze ist ein abwärts gerichteter Temperaturtrend zwischen 1947 und 1977 zu sehen: In diesem Zeitraum zeigten eine größere Anzahl von Alpengletschern stagnierende oder sogar vorstoßende Gletscherzungen.

Der vor etwa 1947 liegende Zeitraum ist sowohl auf dem Säntis als auch auf der Zugspitze mit einem Anstieg der Sommertemperaturen belegt. Dies ist die Fortsetzung aus dem Temperaturanstieg bzw. Gletscherrückgang seit dem Ende der kleinen Eiszeit (ca. 1850).

n der jetzigen kräftigen Schmelzphase vieler Gletscher tauchen Baumstümpfe und Bäume auf,

die selbst unter heutigen "relativ warmen"Klimaverhältnissen dort nicht wachsen könnten. Durch die abwärts gerichtete Gletscherbewegung kann der Standort des Baumes auch deutlich über der Fundstelle liegen.

Die Pasterze am Großglockner gab an der Gletscherzunge Holz frei:

Laut Ergebnis der Universität Graz handelt es sich bei einem Holzstück um eine 7000 Jahre alte Zirbe mit 200 Jahresringen,

 

die dort oder noch höher damals (in der nacheiszeitlichen Wärmephase) wachsen konnte (Wikipedia)

Mit den höheren Sommertemperaturen lag auch die Baumgrenze z.B. in den Alpen deutlich höher als heute.

In diesem Klimaoptimum der Nacheiszeit mit dem Höhepunkt im Atlantikum

von 8000 bis etwa 4000 vor heute war es noch um einige Grade wärmer als jetzt und auch

z.B. die Hochflächen Norwegens und Islands mit Wald bewachsen.

Hier dazu die jüngste Meldung aus Island:

 

http://icelandreview.com/de/news/2017/10/20/baumstuempfe-am-breidamerkurjoekull-gefunden

http://icelandreview.com/de/node/90389

Die Skandinavischen Gletscher sind kein Relikt der letzten Eiszeit sondern entstanden erst

in der Abkühlungsphase vor etwa 4000 Jahren.

Im Rhythmus der warmen (günstigen) Zeiten und der kalten (unwirtlichen) Zeiten

zogen sich die Gletscher der Gebirge dann zurück oder stießen wieder vor.

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Holocene_Temperature_Variations_German.png

 

Vergessen sind leider auch die unsäglichen Bedingungen für unsere Vorfahren

bei raschen Gletschervorstößen der Kleinen Eiszeit:

(z.B. Nigardsbreen in Norwegen (1743),

der beim raschen Vorstoß lange vorher neun bewirtschaftete Höfe, (daher der Name Nigard, von ni=neun und gard=Hof) zerstörte, deren Bewohner vorher lange Zeit in diesem Tal von Ackerbau und Viehzucht lebten:

 

Oder in den Alpen wie hier der Grindelwaldgletscher in der  Schweiz

mit starken Vorstößen 1500, 1770 und 1842:

Viele Prozessionen der katholischen Bevölkerung der Alpenländer

haben den Ursprung in diesen für Anwohner katastrophalen Naturereignissen:

 

Für Interessierte die Seite über historische Temperaturen und Ozeanische Zyklen mit aktuellen Daten:

https://klausalpen.beepworld.de/temperaturhistorie.htm

 

 

 

Schaut man auf die zyklischen Temperaturschwankungen der letzten 3200 Jahre, so war der Mensch in den warmen Phasen erfolgreich. Dagegen waren die Kaltphasen für die Menschen katastrophal, wo es zu Völkerwanderungen, Hungersnöten und sozialen Unruhen bis zu Kriegen kam.

 

 

 

Was ist mit der Vereisung der Arktis?

 

Die aktuellen Daten des AWI und der Uni Bremen:                                                                 

                                                                     Falls die Karten nicht aktuell verfügbar sind, kann man sich hier interaktiv informieren:

                                                                                               Eisbedeckung Arktis Antarktis aktuell
 

 

Derzeit bewegt sich die Eisausdehnung der Arktis tatsächlich im Bereich des 

Minimums der Ausdehnung zwischen 1981 und 2010.

Aber: Es gab in der Vergangenheit bereits Jahre,

in denen die Arktis teilweise weniger Eis hatte: 2007, 2012, 2016 und 2017.

Es ist möglich dass für das derzeitige Eisminimum auch Rußeintrag von den Kontinenten der Nordhemisphäre verantwortlich sein kann.

 

 

Wie steht es mit der Vereisung der Antarktis?

 

Auch hier aktuelle Daten des AWI und der Uni Bremen

                                                                        Falls die Karten nicht aktuell verfügbar sind, kann man sich hier interaktiv informieren:

                                                Eisbedeckung Arktis Antarktis aktuell

 

 

Derzeit bewegt sich die Eisausdehnung der Antarktis im unteren Bereich der Abweichung vom Mittelwert, nähert sich im Augenblick wieder dem Mittelwert zwischen 1981 und 2010.

Ende 2016 wurden hier Negativrekorde aufgestellt, nachdem die Antarktis in den Jahren zuvor Maximalwerte aufwies.

Die graue Linie am oberen Rand stammt von 2015 bzw. 2014!

 

 

 

Was macht das Grönlandeis?

 

Hier aktuelle Daten des DMI (Dänisches Meteorologisches Institut)

<

 

Die obere Karte zeigt die tägliche Schnee-Massenbilanz, die untere Karte die aufsummierte Bilanz.

Tatsächlich war die Schneeakkumulation im Sommer 2012 ziemlich gering, aber seit September 2016 (die braune Kurve in der Grafik) war eine einzigartige Schneeanhäufung auf Grönland zu beobachten, die immer oberhalb des Mittelwertes, von Oktober 2016 bis April 2017 und auch wieder ab Oktober bis August 2018 sogar deutlich über der seit 1981 beobachteten Akkumulation lag.

                                                                                            

Aber das Eis schmilzt doch in Grönland!

Ja, aber auch hier kann man, wieder vom DMI verbreitet, erkennen, dass selbst z.Zt. des Sonnenhöchststands das Schmelzen auf die Randbereiche der Rieseninsel beschränkt ist ( alle Farben außer weiß und grau, also max. 25% der Gesamtfläche)

https://s1.twnmm.com/thumb?src=//s1.twnmm.com/images/en_ca/12/GreenlandFlows_142_still.04090_teaser-42037.jpg&w=1200&h=630&scale=0&crop=0

 

Hier wieder tagesaktuelle Daten der Schmelzrate:

 

 

http://www.dmi.dk/uploads/tx_dmidatastore/webservice/e/n/i/b/m/Melt_combine.png

Die Topografie Grönlands zeigt, dass der riesige Eispanzer ziemlich sicher vom Abrutschen in einer riesigen Schüssel lagert:


Grönland Buzullarının Sakladığı Büyük Kanyon

 

 

 

 

https://malagabay.files.wordpress.com/2017/06/nasa-camp-century-date-layers.jpg

Dieser Eisquerschnitt zeigt:

Die roten Bereiche unten in der Mitte sind Reste von ältestem Eis aus der letzten Zwischeneiszeit von vor etwa 130.000 Jahren. Das heißt nicht, dass Grönland damals nur so wenig Eis hatte.

Nein, das bedeutet, dass die blauen Eismassen, die aus der letzten Eiszeit stammen und die grünen Eismassen, die nach der Eiszeit, also in der teilweise recht warmen Zeit oben drauf kamen, das alte Eis so weit nach unten gedrückt haben.

Und wie man weiß, durch Druck entsteht Wärme und so ist auch dieses alte Eis durch Schmelzprozesse an den Abflüssen am Eisrand beteiligt.

Für mich am Bedeutensten ist der grüne Anteil: Diese Schneemassen wurden auf dem bestehenden Eispanzer oben drauf gelagert, also während der letzten 10.000 Jahre, als wir auf der Erde teilweise höhere Temperaturen hatten als heute.

Das passiert nur deshalb, weil Grönland teilweise von eisfreien Meeren umgeben ist, aus denen viel Feuchtigkeit verdunsten kann, die dann als Schnee abgelagert wird.

Und es passiert deshalb, weil die Oberfläche des Eises so hoch ist, dass es selbst im Sommer nur an den Rändern einmal regnen kann, sonst fällt wegen der Höhe des Eispanzers jeglicher Niederschlag als Schnee. Und je mehr Schnee oben fällt, desto mehr können die Gletscherzungen kalben.

https://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a004200/a004249/GIS_age_layers3.04624_print.jpg

 

 

 

Ein kleiner Blick in die Historie der Grönlandtemperaturen nach der letzten Eiszeit

 

 

Diese Grafiken zeigen, dass auf Grönland in der Nacheiszeit über tausende von Jahren

die Temperaturen höher lagen als heute.

 

Aktuelle Meldung vom 03.07. 2018:

http://www.kaltesonne.de/uberraschung-vor-8000-jahren-war-es-in-gronland-5c-warmer-als-heute/

 

Wenn man dann noch den Trend der Sommertemperaturen der letzten 130 Jahre von der Station Nuuk an der Westküste Grönlands betrachtet, dann ist die Panikmache vom abschmelzenden Grönlandeis völlig unbegründet.

Und dann muss ich auch hier das Fazit ziehen:

Auch hier sind die Kassandra-Meldungen unangebracht und beruhen für die Vergangenheit auf Unwissenheit und

für die Zukunft nur auf unzulänglichen Klimamodellvorhersagen.

 

 

Gibt es wirklich immer weniger Schnee?

 

Abgesehen von den neuesten Daten für Krün und die Zugspitze (ganz oben auf dieser Seite)

hier aktuelle Daten der NOAA für den Eurasischen Raum seit 1967

https://climate.rutgers.edu/snowcover/chart_seasonal.php?ui_set=nhland&ui_season=1

 

https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/snowcover-eurasia/201612-201702.gif

Die Grafik entspricht nicht dem allgemeinen Bild, das uns die Medien ständig vorlegen

 

Die These: Es gibt immer weniger Schnee!

kann damit zur Zeit nicht aufrecht erhalten werden!

 

Auf jeden Fall werden die Daten aktuell gehalten.

 

 

Werden die Meere immer wämer?

Anomalien der Wasseroberflächentemperatur Welt GFS aktuell

Wassertemperatur Anomalien Welt Animation letzte 7 Wochen.

Es handelt sich um Anomalien und man sieht, dass die negativen Abweichungen ziemlich großen Raum einnehmen und das gegenüber einem Klimamittel aus dem letzten ("noch kalten") Jahrhundert!

Brrr. ziemlich kalt, oder?


 

Und wie sieht es unter der Meeresoberfläche aus?

 

http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/ocean/anim/wkxzteq_anm.gif

 

SST Anomalie äquatorialer Pazifik Wochenmittel bis 300m Tiefe seit 12 Wochen

 

Nach den letzten starken El Ninjo-Ereignissen 1998 und 2015 war es ziemlich kalt unter der Oberfläche.

In den letzten Wochen kündigt sich möglicherweise eine neue El-Ninjo Phase im tropischen Pazifik an.

 

 

 

Steigt der Meeresspiegel?

 

Dr. Sylvin H. Müller-Navarra, Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg

Der Pegel Cuxhaven zeigt in den letzten 100 Jahren einen Anstieg von etwa 20cm.

Laut

JENSEN, J., S. DANGENDORF, T., WAHL & H. STEFFEN (2014): Meeresspiegeländerungen in der Nordsee: Vergangene Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen mit einem Fokus auf die Deutsche Bucht. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58 (4), 304–323; DOI: 10.5675/HyWa_2014,6_1


beträgt der Meeresspiegelanstieg in der Nordsee zwischen 1900 und 2011 etwa 1,6mm/Jahr,

d.h. 16 cm im gesamten Zeitraum, für die Deutsche Bucht werden 20 cm errechnet.

Die Autoren ordnen dabei einen beträchtlichen Anteil, etwa 1/3,

den nacheiszeitlichen Landsenkungen (im Gegensatz zu den Hebungen in Skandinavien;

Beachtenswert hier die blaue Kurve für Stockholm),

sowie lokalen Landsenkungen durch Grundwasser- und/oder Gasentnahme zu.

 

D.h. die restlichen 10cm bis 13cm Meeresspiegelanstieg seit 1900 sind dann der natürlichen Wieder-Erwärmung des Ozeans sowie des erneuten Rückgangs der Gletscher, beides im Zeitraum nach der Kleinen Eiszeit, leicht zuzuordnen.

Die Entlastung der Erdkruste nach dem Abschmelzen des bis zu 3km dicken Eispanzers über Skandinavien führt seit dem Ende der Eiszeit zu einer Landhebung (Meersspiegelabsenkung) in Skandinavien und durch den Hebeleffekt zu einer Landabsenkung (Meeresspiegelanstieg)im Bereich des deutschen Nordseeküstengebiets (auf der Grafik nicht berücksichtigt)-

 

Das gilt übrigens auch für viele überbevölkerte Pazifikinseln.

Bei Tuvalu handelt es sich wie bei vielen Inseln in diesem "Paradies" um Koralleninseln. Man weiß, dass Korallen nur unter Wasser wachsen. Man ist also schon erstaunt, wenn man erfährt, dass Koralleninseln bewohnt sein können.
Das kann dadurch geschehen, dass vor der Besiedlung entweder der Meeresspiegel abgesunken ist oder sich die Erdkruste wie in anderen Bereichen auch gehoben hat.
Erst wenn also die Koralleninseln aus den genannten Gründen weit genug aus dem Wasser schauen, könnte man sie besiedeln, aber sie wachsen dann nicht weiter.
Ändert sich die Höhe von sich aus nicht, ist nach der zunehmenden Besiedlung (besonders auch zunehmenden Tourismus ) keine gute Prognose zu stellen. Vermehrter Süßwasserverbrauch (was überhaupt nur durch Regenwasser entstehen kann) lässt allmählich das Salzwasser nachsickern. Außerdem setzt sich das Gerüst der Korallen auch allmählich.

Was für die dort lebende Bevölkerung mit einschneidenden Konsequenzen verbunden ist, kann man in geologoischen und geschichtlichen Zeitskalen als "normalen" Vorgang einordnen

 

Dieses Bild zeigt die Überschwemmungen mit leider sehr vielen Opfern von New Orleans nach Hurrikan Katrina 2005.

Deutlich ist hier ein Kanal zu sehen, dessen Deiche dem Hochwasser nicht standhielten.

Ursache der verheerenden Auswirkung der Sturmflut:

Vor der Regulierung des Mississippi und dem Bau der Stadt brachte der Fluss riesige Mengen Bodenabtrag  und Kies in das Flussdelta, so dass sich dort über Jahrtausende eine Landmasse bildete, auf der dann irgendwann die Stadt gebaut wurde. Nach der Regulierung des Flusses wird nun das Material weiter in den Golf hineingespült, wenn nicht noch von Baggern nachgeholfen wird. Der nicht endgültig verfestigte Untergrund der Stadt bekommt keinen Nachschub mehr und lässt das Gebiet allmählich absinken: Keine Zukunft für New Orleans auf längere Sicht ohne gewaltige Anstrengungen.

 

 

Das Gleiche wie für New Orleans gilt für das gigantische Delta der Riesenflüsse Ganges und Bramaputra, die zwar riesige Mengen Schwemm- und Schottermaterial aus dem Himalaya herantransportieren, Diese stehen aber durch die Regulierung nicht mehr wie früher zum Aufbau des Deltas zur Verfügung und stellen hier in Bangladesh für eine weiter anwachsende Bevölkerung eine fragwürdige Heimat dar.

Ohne gewaltige Anstrengungen bzw. Umsiedlungsmaßnahmen geht dort die menschengemachte, aber nicht durch CO² verursachte Katastrophe weiter.

 

Wirklich katastrophale Meeresspiegelanstiege gab es nach der letzten Eiszeit, als der jährliche Anstieg teilweise mehr als das 10fache vom heutigen Wert betrug.

Ausgehend von einem etwa 125m tieferen Meeresspiegel, da gewaltige Wassermengen in den riesigen Eispanzern auf den Kontinenten gespeichert waren, tauten die Eismassen mit der Wiedererwärmung teilweise sehr schnell ab und führten weltweit zu raschen und ausgedehnten Überflutungen

Nicht nur in der Bibel wird uns die Geschichte der Sintflut erählt, sondern weltweit kommen in den Überlieferungen verschiedener Völker Geschichten von gewaltigen Überschwemmungen vor.

Wie wir auf der folgenden Grafik auch sehen, hat sich der Meeresspiegel in den letzten 6000 Jahren dagegen kaum verändert.

Wenn man dann noch weiß, dass vor etwa 130.000 in der relativen Wärmephase zwischen der letzten und der vorletzten Eiszeit (die Eiszeiten hatten etwa einen Abstand von 100.000 Jahren) der Meeresspiegel um einige Meter höher lag als in der jetzigen Wärmephase und das ohne hohen CO2 Gehalt und ganz ohne menschliches Zutun.

Man weiß das deshalb, da z. B. in Florida 3m über dem Meeresspiegel mehr als 1m dicke versteinerte Korallenbänke aus dieser Zeit gefunden wurden.

 

Anstieg des Meeresspiegels seit 24 000 Jahren

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1d/Post-Glacial_Sea_Level.png

 

Gibt es mehr Stürme?

Wegen der teilweise eingetretenen und auch für die Zukunft prognostizierten Abnahme des Temperaturunterschieds zwischen den Tropen und den Polaren Breiten sollte eher mit einer Abnahme der Sturmhäufigkeit zu rechnen sein.

Dagegen herrschte eine höhere Sturmhäufigkeit während der Kleinen Eiszeit:

https://books.google.de/books?id=A7HyCQAAQBAJ&pg=PA17&lpg=PA17&dq=St%C3%BCrme+der+kleinen+eiszeit&source=bl&ots=kUCtmLLyvC&sig=_9ah7DIGEvH1GARbkXrxr8kdnSM&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwirhofn9qzXAhXHExoKHTZ9C_UQ6AEIYjAJ#v=onepage&q=St%C3%BCrme%20der%20kleinen%20eiszeit&f=false

Gibt es mehr Tornados?

Eine wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen und so zu mehr Gewittern führen.

Tornados dagegen brauchen genau wie Stürme zusätzlich starke Temperaturgegensätze, um höhere Geopotentialgradienten (dadurch höhere Windgeschwindigkeiten) in der mittleren Atmosphäre zu erreichen.

 

Gibt es mehr Hurrikane?

Statistiken zeigen keine erhöhte Hurrikantätigkeit

 

Gibt es mehr und oder intensivere Starkniederschlagsereignisse?

 

Hier ist durch blaue Balken der Hochwasserabfluss in Würzburg im m³/s der letzten 700 Jahre dargestellt, und zwar gilt das stellvertretend für ganz Mitteleuropa einschließlich der Alpen.

Wie man leicht sieht, waren die Hochwasser-Ereignisse des letzten Jahrhunderts bei Weitem nicht die größten.

Weiter zurückliegende Ereignisse z.B. im 17.Jh oder 18.Jh., aber besonders die große Flut von 1342 übertrafen alles da Gewesene. Sie war ein Ereignis zu Beginn der Kleinen Eiszeit.

Diese Magdalenenflut  von 1342 war für ganz Mitteleuopa sowie den Alpen ein einschneidendes Ereignis mit unglaublichen Erosionserscheinungen.

Bleiben wir bitte von so etwas verschont.

 

Datei:Hochwasserabflüsse, Würzburg.PNG

 

Natürlich kann eine wärmere Atmosphäre mehr Wasserdampf aufnehmen und so zu mehr höheren Niederschlägen führen.

Eine Extrapolation in die Zukunft  ist jedoch problematisch, auch wenn der CO2-Ausstoss zunächst noch weiter steigen sollte.

Denn alle Größen kann man bisher zu einem beträchtlichen Teil der natürlichen Wiedererwärmung nach der kleinen Eiszeit zuordnen,

die anderen treibenden Kräften zugeordnet werden können:

 

Bisher werden in den Klimamodellen auch die Ozeanischen Zyklen noch zu wenig beachtet.

Auch dort sieht man ein eindeutiges Auf- und Ab, was mit einem etwa 65 jährigen Zyklus erklären kann.

 

Wir kommen zu einem überaus wichtigen Effekt der weitgehend unbeachtet bleibt.

Haben wir wirklich eine   Globale Klimaerwärmung ???

Oder haben wir nicht doch eher   Lokale und Regionale Klimaänderungen:

 

                                 durch den   Wärmeinsel-Effekt

                                 oder   Ballungsraumeffekt?

 

Fast alle Temperaturen, die wir weltweit messen, werden durch menschliche Einflüsse an Ort und Stelle beeinflusst und diese verändern sich.

Diese Veränderung (Bau von Gebäuden, Plätzen und Strassen, Trockenlegung von Flächen, Zunahme des Verkehrs) der näheren Umgebung wird bei der Berechnung der Klimadaten nur unzureichend berücksichtigt.

Der DWD geht in seinen  Untersuchungen sogar davon aus, dass das eine untergeordenete Rolle spielt. Alle Mittelwerte und Daten, die von DWD mit früheren Daten verglichen werden, gehen in die Mittelwert-Berechnung ein.

Es finden keine Korrekturen diesbezüglich statt, d.h. wir messen in Deutschland wie sich die Temperatur der näheren Umgebung um den Messpunkt verändert hat. Das ist zwar auch interessant, stellen dadurch aber nur lokale und regionale Klimaänderungen fest.  Da aber diese Werte auch in den globalen Datensatz einfließen, ist zumindest ein Teil der sog. Globalen Erwärmung auf die Veränderung der Umgebung des Messortes zurückzuführen, haben also mit dem CO2 Anstieg nichts zu tun.

                                 Zugspitze 1900                                                           Zugspitze 2017

 

Für aktuelle Datenerhebung und -korrekturen darf der UHI (Urban Heat Influence),

also der Wärmeinseleffekt, der sich eben nicht nur auf die unmittelbaren Stadtgebiete bezieht,

nicht vernachlässigt werden.

Als interessantes Beispiel möchte ich den Temperaturverlauf der Wetterstation am Frankfurter Flughafen an Strahlungstagen aufzeigen:

Dort tritt das Minimum der Tiefsttemperatur nach klaren Nächten nicht unmittelbar vor Sonnenaufgang statt,

sondern zu Beginn der Aktivitäten auf den benachbarten Autobahnen bzw. Lande- und Startbahnen!

 

 

 

Die wichtigste Wärmequelle unsere Sonne

wird nach Ansicht vieler Wissenschaftler dabei stark unterschätzt,

Sie ist unser einziger Energielieferant für unsere Atmosphäre und die Ozeane!

(bis auf geringe Anteile Wärme aus dem Erdinnern bzw. aus radioaktivem Zerfall)

 

Unter der Überschrift:

Sonne seit über 8.000 Jahren nicht mehr so aktiv wie heute (2004)

beschreibt die Max-Planck-Gesellschaft die wichtige Bedeutung der Sonnenaktivität


 

https://www.mpg.de/forschung/sonnenaktivitaet

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/73/Carbon-14_with_activity_labels.png

 

Offensichtlich ist die Sonne in den letzten Jahrzehnten (1980 bis 2004) auf einem stark ansteigenden Level aktiv gewesen,

Passend  zu der Erwärmung bzw. Schneearmut z.B. auf der Zugspitze seit 1984 (s.ganz oben auf der Seite)

Ebenso passend zur Erwärmung nach der kleinen Eiszeit!? (die zur kleinen Eiszeit korrespondierenden

Minima der Spörer- und Maunder-Zeit sind in der Grafik zu sehen)

 

Denn die Sonne ist im Augenblick selbst dabei,

nach dem Sonnenaktivitätsmaximum am Ende des 20 Jahrhunderts

wieder auf ein tieferes Strahlungsniveau zu begeben:

Schon der Zyklus 24 mit dem Höhepunkt 2014 hatte eindeutlich tieferes Maximum als die vorangegangenen

 

https://solarscience.msfc.nasa.gov/images/Zurich_Color_Small.jpg

http://sidc.oma.be/images/wolfmms.png

http://sidc.oma.be/images/wolfjmms.png

 

http://space-env.esa.int/Data_Plots/noaa/ssn_plot.gif

und nun ist die Sonne an vielen Tagen und nun schon wieder seit Ende Oktober sehr fleckenarm oder sogar völlig fleckenlos.

 

Sonnenforscher prognostizieren sogar für die kommenden Zyklen eine weitere Abschwächung:

13688077266a00d83451e28a69e201347fb34d1c970c-800wi

http://wetter-observer.de/wp-content/uploads/2013/05/13688077266a00d83451e28a69e201347fb34d1c970c-800wi1-566x350.jpg

Der nun zu Ende gehende Zyklus 24 ist nach dieser Prognose nun schon mal so eingetreten,

wie auf der Grafik vorhergesagt!

 

Die aufsummierten Anomalien ( dies sind die monatlichen Differenzen zwischen den festgestellten SSN-Werten und dem Mittelwert der Zyklen 1-23, blau in Abb.1) der bisherigen Zyklen bis zum aktuellen 107. Monat nach dem Beginn des SC (Solar Cycle) 24 im Dezember 2008.

Seit dem Beginn der systematischen Beobachtung der Sonnenflecken mit dem ersten aufgezeichneten Zyklus im März 1755 ist der aktuelle SC24 der drittschwächste, nur unterboten von den Zyklen 5 und 6,  1798…1823 im Dalton Minimum. Wir wollen diesmal wieder einen Blick in die Zukunft wagen,  auf den kommenden Zyklus 25 ab etwa 2021. Hierfür benutzen wir die Stärke der aktuellen polaren Felder, wir hatten darüber ausführlich bereits im Dezember 2016 berichtet.  Die Mitarbeiter des  Wilcox- Observatoriums der Stanford Universität wurden  im Mai auf einen verschmutzten Spiegel aufmerksam gemacht, der die Messungen recht stark in Mitleidenschaft zog. Inzwischen ist der Fehler wohl behoben und wir werfen vertrauensvoll wieder einen Blick auf die Daten. Die Felder (das Mittel der Nord/Südhemisphärischen  Werte) liegen bei 57 Centi Gauss (cG). Der vorherige Zyklus (als Vorbote der Fleckenaktivität für den aktuellen Zyklus) lag zum etwa gleichen Zykluszeitpunkt bei ca. 61 cG. Zum Vergleich: der etwa normal starke SC23 ( vgl. Abb.2) wurde durch polare Felder von ca. 104 cG angekündigt. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass auch der Zyklus 25 so unterdurchschnittlich aktiv wird wie der gerade zu Ende gehende. Damit werden wir also eine Schwächephase der Sonne vergleichbar zum Dalton- Minimum erleben, ein noch stärkeres Absinken wie beim Maunder- Minimum zwischen 1650 und 1700 ist eher unwahrscheinlich.

(http://kaltesonne.de/die-sonne-im-oktober-2017-und-das-christ-madchen-vor-der-tur/)

Hier ein interessantes youtube-Video, wo etwa ab der Minute 8 auf Details auf die Vorgänge in diesem Zusammenhang im Sonneninnern eingegangen wird:

 

Im Zusammenhang mit den solaren Zyklen ist insbesondere

die Wolkenbedeckung zu beachten (Svensmark-Effekt)

http://www.dtu.dk/english/News/Nyhed?id=%7BABB2F1B4-F5F7-4452-BB39-9818EA7CB8F9%7D

 

Kausalkette nach Svensmark (Kurzform)

-Schwache Sonne (weniger Flecken)
-abgeschwächtes Erdmagnetfeld (Schutzschild)
-verstärkte Kosmische Strahlung (aus der Milchstraße)
-verstärkte Wolkenbildung
-dadurch abgeschwächte Einstrahlung
-Abkühlung
-mehr Niederschläge

Interessantes youtube-Video dazu nach ARTE-Werbung ab 1:15min  Das Geheimnis der Wolken:

https://www.youtube.com/watch?v=P7wZnZcFZOI

 

Diese Kausalkette wird zwar von einigen Forschern bezweifelt,

aber von Svensmark neuerlich bestätigt wurde:

hier:http://kaltesonne.de/durchbruch-in-der-klimforschung-so-lasst-die-sonne-die-wolken-tanzen/

und hier: Ein starkes Sonnenaktivitäts-Ereignis hat zu einer

starken Verringerung der Kosmischen Strahlung geführt und die wieder

zu einer starken Verringerung der Bewölkung also zu einer höheren Einstrahlung:

http://spaceweather.com/images2016/26aug16/figure_strip.png

Cosmic rays can seed clouds, trigger lightning, and penetrate commercial airplanes.

 

Und die Kosmische Strahlung nimmt derzeit zu, da die Sonne sich ihrem Minimum im Zyklus nähert:

Why are cosmic rays intensifying? The main reason is the sun. Solar storm clouds such as coronal mass ejections (CMEs) sweep aside cosmic rays when they pass by Earth. During Solar Maximum, CMEs are abundant and cosmic rays are held at bay. Now, however, the solar cycle is swinging toward Solar Minimum, allowing cosmic rays to return. Another reason could be the weakening of Earth's magnetic field, which helps protect us from deep-space radiation.

http://spaceweather.com/

 

 

Monatliche Abweichung der Wolkenbedeckung vom Mittel 1983 bis 2009

http://isccp.giss.nasa.gov/zD2BASICS/B8glbp.anomdevs.jpg

 

 

Weitere Anmerkungen:

Die weiter oben angeführten Schreckensszenarien bzw. Schadenszunahmen werden oft von

Mitarbeitern der Münchener Re ins Spiel gebracht. Hier gibt es starke Interessensüberschneidungen,

denn natürlich werden die Schadenssummen in einer stetig wachsenden Welt auch bei gleichbleibenden

wetterbedingten Schadenseinwirkungen größer.

 

 

Folgende weitere Fragen sind immer noch nicht genügend geklärt:

Die nachgewiesenen Erwärmungsphasen ohne menschliches CO2 nach der letzten Eiszeit

werden immer wieder zu unbedeutend dargestellt und können auch von den derzeitigen Klimamodellen

nicht oder nur unzureichend simuliert werden.

Selbst der letzte IPCC_Synthesebericht aus dem Jahr 2014 weist mit folgenden Worten auf die Unzulänglichkeit der derzeitigen Klimamodelle:

Die Abweichung zwischen Modellen und Beobachtungen kann auch Anteile durch Unzulänglichkeiten der von den Modellen verwendeten Strahlungsantriebe durch die Sonne, Vulkane und Aerosole enthalten, sowie – in einigen Modellen – aus einer Überschätzung der Reaktion auf steigende Treibhausgasantriebe und andere anthropogene Antriebe (letztere überwiegend durch Auswirkungen von Aerosolen).

Folgende Grafik gibt dazu Anlass:

 

https://jonova.s3.amazonaws.com/graphs/lappi/gisp-last-10000-new.png

 

 

(nichtveröffentlichte persönliche Untersuchung)

 

Abschlussbemerkung:

Katastrophenszenarien aufzustellen und mit dem sog. Klimaschutz

den einzelnen Mensch zu beauftragen, kann kaum etwas bewegen

 

Unsere wirklichen Probleme sind:

Zu hoher Energie- und Resourcenverbrauch

Schadstoff- und Gifteinträge in Boden, Luft und Wasser

Zu viel Verpackungsmüll (Plastikproblem)

Zu viel Mobilität.

Unsere Erde ist endlich und nicht auf ein stetiges Wachstum eingestellt.

Sprechen wir doch wieder von Umweltschutz.

Dazu kann wirklich jeder etwas beitragen!

 

 

Klimaänderungen hat es immer gegeben und wird es auch in Zukunft geben.


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